1984er Kind von der Küste - Vater, Programmierer, Gamer, Motorradfahrer und begeisterter Hobby-Koch... Interessen habe ich viele und trotzdem macht es eigentlich keinen Sinn das ich eine eigen "Webseite" betreibe. Ich suche weder nach Aufmerksamkeit noch produziere ich Inhalte die man der Allgemeinheit unmöglich vorenthalten sollte. Soziale Netzwerke meide ich ebenfalls größtenteils.
Wie bereits erwähnt bin ich Programmierer, genauer Full Stack Software Entwickler!? - Wenn wir uns eine Webseite wie ein Restaurant vorstellen, bin ich derjenige der sowohl die Küche (Server) als auch den Gastraum (Web- bzw. Benutzeroberfläche) organisiert.
Ich kümmere mich darum, dass die Küche reibungslos läuft , die Gäste einen tollen Gastraum haben und der servierte Einheitsbrei nicht übermäßig nach "Maggi" schmeckt.
Ich mag meinen Beruf sehr gerne und mich begeistern die rasanten Entwicklungen rund um neue Technologien wie z.B. künstliche Intelligenz. Diese Webseite ist meine Werkbank auf der ich neue Dinge ausprobiere um sie zu verstehen und potentiale zu erkennen.
Inhalte sind für mich zweitrangig - hier geht's um Feature-Testing, Analysen und Chaos. Nichts desto trotz gibt es auch immer wieder Phasen in denen ich gerne etwas schreibe und das dann hier im Feed, mit Freunden und Familie teile - That's it!
Ausbildung
Nach der Mittelstufe ging es für mich weiter auf die MES Schiffdorf - eine, in unserer Dorf-Bubble, als "Pudding-Gymnasium" denunzierte Schule die den besonderes Leistungskurs "Ökotrophologie" bzw. "Ernährungslehre" als Hauptfach vorgab (deshalb der Pudding).
Ein mitunter interessantes und lehrreiches Fach, welches ich aus absoluter Perspektivlosigkeit wählte - ich dachte wohl ich könne dort meine bereits aufkeimende Leidenschaft fürs Kochen weiter ausleben. Wie bereits auf der Mittelstufe waren meine erfolgreichsten Kurse die, die etwas mit Mediengestaltung oder Programmieren zu tun hatten.
Die allgemeine Hochschulreife hatte mir leider auch nicht die Zukunftsperspektive eröffnet die ich mir gewünscht hätte. Damals dachte ich "Medieninformatik" wäre der heilige Gral für meine damalige Interessensbereiche und der logische Schluss, basierend auf die damaligen erfolge in den Medien-Kursen. Damals war ich aber leider noch zu jung und mit anderen Dingen beschäftigt um die Qualität des Studiengangs würdigen zu können.
Nach 3 Semestern "Medieninformatik" in Bremerhaven wechselte ich in voller Anrechnung meiner bisher erbrachten Leistungen zur "Uni-Bremen" und zum "moderneren" Studiengang Digitale Medien, den ich 2011 mit B.Sc. abschloss.
09.2001 - 06.2005
MES Schiffdorf
Allgemeine Hochschulreife
10.2005 - 03.2007
Hochschule Bremerhaven
3 Semester Medieninformatik
11.2007 - 03.2011
Universität Bremen
B.Sc. Digitale Medien
Berufserfahrung
04.2011 - 10.2011
Infected GmbH
Junior Compositing Artist
11.2011 - 07.2012
NHB Video GmbH
Compositing Artist
08.2012 - 07.2014
Harvest GmbH
Compositing Artist
08.2014 - 03.2019
Selbstständig
Senior Compositing Artist & VFX Supervisor
Laufbahnwechsel
04.2019 - 04.2023
UDG Rhein-Main GmbH
Software Developer
Senior Software Developer
05.2023 - Heute
MTS Marken Technik Service
Senior Software Developer
Nach dem Studium begann ich meine Karriere als Compositing Artist - im Studium dachte ich es wäre eine gute Idee in die Filmbranche zu gehen und der beste Weg wäre über die Werbung. Da der Anspruch an die Qualität des retuschierten Videomaterials besonders hoch sei, müsste ich im Gegenzug auch schnell besser werden.
Die explosive Mischung aus 80 Stunden Wochen bei popligen 1500 - 2200 Brutto im Monat habe ich mir 3 1/2 Jahre lang gegeben und landete kurz nach meinem dreißigsten Geburtstag mit Burnout im Krankenhaus.
Heute frage ich mich: "Wie naiv muss man sein um sich aus so einer Situation heraus selbständig zu machen?" - Damals schien das für mich die logische Konsequenz - weniger arbeit *hust* , mehr Geld, freie Auftragswahl und einfach ein enstpannteres Leben.
So naiv meine Vorstellungen auch waren, dank einiger glücklicher Begegnungen ging der Plan für mich sogar irgendwie auf. Sogar die Finanzamt-Schelle nach 3 Jahren Selbstständigkeit konnte ich einigermaßen wegstecken. Danach - allerdings - war irgendwie der Wurm drin. Ich hatte das Ende meiner Karriereleiter bereits erreicht und die Illusion von der Hollywood Romantik war mir lehrreich genommen worden.
Als interessierter Tech-Enthusiast war ich immer up-to-date wie sich das Berufsfeld weiter entwickeln könnte. Ich hatte genug Jobs gemacht um zu erkennen, dass es eigentlich immer um die selben stupiden "Arbeitsschritte" ging. Diese wurden über die Jahre nicht nur schrecklich monoton - es war bereits absehbar das die Arbeit in nicht all zu ferner Zukunft wahrscheinlich von der Software komplett übernommen werden würde.
Ich wollte wieder angestellt sein, ich wollte mich nicht mehr mit Kunden, ausstehenden Rechnungen und dem Finanzamt rumärgern. Ich wollte wieder einen Feierabend und ich wollte einen Job der mich forderte und mir Spaß machen würde.
Ich entschloss mich den Quereinstieg als Software-Entwickler über eine Agentur zu versuchen. Agentur Erfahrung hatte ich die letzten 7-8 Jahre ausreichend gesammelt und das kam mir - denke ich -auch irgendwie zu gute. Ich habe zwar auch einen Prototypen eines Projektmanagement Tools programmiert - aber würde ich heute meinen eigenen Code von damals bewerten, würde ich mir den Job nicht geben.
2023 hat sich dann für mich auch endlich der lang ersehnte Weg aus der Agentur-Welt eröffnet. Heute bin ich Teil eines tollen Teams, bin in meiner Arbeit durch keine Irrwitzigen Richtlinien eingeschränkt und habe vor und nach dem Feierabend Zeit für meine kleine Familie... mal schauen wie es weiter geht.
Skills
Fähigkeiten nach Umsetzungsstärke Selbsteinschätzung
Mit Hilfe der Grafik möchte ich visualisieren, wie ich persönlich meine eigene Umsetzungsstärke in den aufgezeigten Kategorien auf einer Skala von 1 bis 10 bewerten würde.